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postheadericon Multikulturalismus in der größten Demokratie

Zwischen dem Himalaya und dem Kap Komorin leben fast ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung. Die südasiatische Bundesrepublik Indien wird von 28 Bundesstaaten gebildet.  Zu  den Nachbarstaaten zählen unter anderem Pakistan, Tibet, Nepal oder die Insel Sri Lanka im Indischen Ozean. Der Großteil an indischen Staatsbürgern ist immer noch in Landregionen angesiedelt, doch die Großstädte, wie zum Beispiel Delhi, Mumbai oder Hyderabad, werden unter den Bürgern immer beliebtere Wohnorte. Indische Kinder und Jugendliche sind zunehmend gebildete Akademiker. Dieser hohe Bildungsstand geht darauf zurück, dass Eltern erhebliche Summen in die Schulbildung ihrer Nachkommen investieren. So zeichnet sich auch der Staat durch eine elitäre Bildungspolitik aus. Darüber hinaus ist Indien durch seinen traditionellen Multikulturalismus bekannt. In der indischen Kultur gilt daher höchste Toleranz gegenüber verschiedenartiger Konfessionen. In Mumbai etwa, sind religiöse Bauten praktisch aneinandergereiht. Neben dem Tempel steht die Moschee und diese neben der Kirche. Allgemein sind religiöse Grundlagen unter den multiethnischen Bürgern bekannt und an Festtagen wird einander beschenkt. International sind indische Musicals der Filmindustrie Bollywood äußerst beliebt. Auch die indische Küche, die mit starken Gewürzkombinationen begeistert, ist weitverbreitet. Mit seinen 1,2 Milliarden Einwohnern multiethnischer Herkunft ist dieser exotische Fleck ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt.